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Zum Projekt "Schaf-Ziege-Fleisch-Milch 4.0"

Als Teil einer Kooperationsgemeinschaft setzen wir im Rahmen des Projektes "Schaf-Ziege-Fleisch-Milch 4.0" gezielte Aktivitäten, um die gemeinsame Weiterentwicklung und Unterstützung der Schaf- und Ziegenhaltung, der Klassifizierungsdienste im Fleischbereich und der Milchbranche im gesamten Bundesgebiet zu gewährleisten.

Unser Tun ist dabei geleitet von folgenden Projektzielen: die Zusammenarbeit aller Akteur:innen in der Branche zu professionalisieren, Innovationen auf Basis des gemeinsamen Wissens zu schaffen, bestehende Strukturen zu erhalten, darauf aufbauend eine Weiterentwicklung zu ermöglichen, gleichzeitig neue Strukturen zu etablieren, die Branche als wachsenden Bereich zu fördern, unterschiedlichen Produktionsbedürfnissen der Betriebe gerecht zu werden, eine Festigung der Marktpositionierung zu erreichen, einen starken nationalen sowie internationalen Auftritt der Branche zu gewährleisten, gemeinsame Interessen wirksam nach außen hin zu vertreten, qualitativ hochwertige Öffentlichkeitsarbeit zu leisten sowie ein Netz an Anlaufstellen mit rascher Informationsweitergabe zu schaffen.

Das Projekt soll dazu beitragen, dass eine Zusammenarbeit und Vernetzung der Kooperationspartner gefestigt und ausgebaut wird, um gemeinsam die Schaf- und Ziegenhaltung, die Klassifizierungsdienste im Fleischbereich sowie die Milchbranche gebündelt zu unterstützen und weiterzuentwickeln.

Die Dachorganisation der zuvor angesprochenen Klassifizierungsdienste im Fleischbereich bildet die ÖFK Österreichische Fleischkontrolle. Die ÖFK ist eine national tätige Inspektionsstelle für die gesetzlich vorgeschriebene Schlachtkörperklassifizierung mit all den damit verbundenen Serviceleistungen, die dezentral in den Bundesländern agiert. Die ÖFK ist somit nicht nur eine unabhängige Servicestelle, sondern auch eine zentrale Schnittstelle zwischen landwirtschaftlicher Produktions-, Verarbeitungs- und Vermarktungsbetrieben.

 

 

sar / 05.08.2024

Zum Projekt "Machbarkeitsstudie zur Implementierung einer digitalen Tierbewegungsdokumentation in Österreich"

Tiertransporte in Österreich unterliegen der EU-Vorschrift zum Schutz von Tieren beim Transport (VO (EG) 1/2005), sowie nationalen Vorschriften. Als Transportdokumente dienen aktuell in der Regel händisch befüllte Papiervorlagen (z.B. bos-Viehverkehrsscheine) oder vorab elektronisch befüllte und dann ausgedruckte Dokumente (z.B. elektronischer Viehverkehrsschein aus der Rinderdatenbank). Das manuelle Befüllen von Papierdokumenten und die darauffolgende manuelle Übertragung von Daten (z.B. am Schlachtbetrieb, bei Versteigerungen, etc.) erhöhen die Gefahr von Fehlern (z.B. Ziffernstürze durch hohen Zeitdruck) und verursachen einen hohen Verwaltungsaufwand (z.B. Mehrfacherfassung von Daten, korrekte Archivierung als Kennzeichnungsnachweis). Das flächendeckende Verteilen der Dokumente nach Aktualisierungen (z.B. aufgrund von Gesetzesänderungen ist zusätzlich aufwändig und langwierig.

 
Die Projektpartner aus verschiedenen Sparten der Land- und Fleischwirtschaft wollen gemeinsam die Möglichkeiten für die Umsetzung einer österreichweit einheitlichen und anerkannten digitalen Tierbewegungsdokumentation für die wirtschaftlich relevantesten Tierarten zusammentragen und analysieren. Letztlich soll vom Projektteam die generelle Machbarkeit inkl. dem damit in Zusammenhang stehenden technischen und finanziellen Ressourcenaufwand abgeschätzt werden und jene Unternehmen und Organisationen, die Interesse an einer weiterführenden Mitarbeit/Entwicklung für die Zukunft interessiert sind, ausfindig gemacht werden.

 

sar / 06.05.2026

 

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