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Rund ums Tier

Österreichweit werden jährlich rund fünf Millionen Schweine, 600.000 Rinder und Kälber sowie rund 24.000 Schafe geschlachtet und einer unabhängigen, neutralen Qualitätssicherung durch die Klassifizierungsdienste unterzogen.

 

Klassifizierung ist transparaent

Die in der „Österreichischen Fleischkontrolle Ges.m.b.H.“ (ÖFK) zusammengeschlossenen Landesorganisationen erbringen ihre Dienstleistungen nach den einschlägigen rechtlichen Bestimmungen. Das Unternehmen zeichnet sich durch ein akkreditiertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 17020 sowie eine schlachthofunabhängige Datenerfassung mit zentraler Speicherung aus. Für die Geschäftsführung der ÖFK ist Dr. Andreas Moser zuständig. Der EUROP-Klassifizierungsdient ist die steirische Landesorganisation, die die Fleischkontrolle mit rund 60 Klassifiziererinnen und Klassifizierern durchführen. Die Grundtätigkeit der Klassifizierung ist die Einstufung in die jeweilige Handelsklasse (bei Rindern EUROP Fleisch- und Fettklasse, bei Schweinen die Ermittlung des Muskelfleischanteiles) sowie die Verwiegung der einzelnen Schlachtkörper von Rindern, Schweinen und Schafen. Der neutrale Klassifizierer liefert die Basis für die Abrechnung zwischen Landwirt und Schlachtbetrieb oder Händler und Erzeugergemeinschaft sowie die Kontrolle der Zurichtung. Zusätzlich zur Grundtätigkeit der Klassifizzierung werden zahlreiche Herkunfts-. Marken- und Qualitätsprogramme auf den steirischen Schlachthöfen ausgelobt. Die Klassifizierungsdaten aller Schlachtbetriebe mit unabhängiger Klassifizierung sind in der ÖFK-Datenbank online abrufbar. Dem Landwirt wird somit die Möglichkeit gegeben, tagaktuell die Klassifizerungsdaten aller geschlachteten Tieren unter www.oefk.at abzurufen. Aktuell wird die Webseite der ÖFK auf Responsive Design umgestellt, das bedeutet, das Informationsportal wird für die Nutzung mit mobilen Endgeräten, wie einem Smartphone oder Tablet, optimiert. Diese zusätzliche Serviceleistung wird im Jahr 2018 auch auf der Online-Datenbank vorgenommen und ermöglicht eine Verbesserung in der Darstelung von Schlachtergebnissen und deren Nutzung. Zusätzlich zu den Klassifizierungsdaten werden auch die Gesundheitsdaten der Tierärzte für Schlachtkörper und Organe aus der Fleischbeschau dokumentiert. Diese wichtigen Informationen dienen zur Kontrolle der Schlachtabrechnung und zur Verbesserung des Herdenmanagements.

Autor: EUROP | 13.12.2017

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